"Zwischen Besatzung und Hoffnung" - so lautet der Titel des Reiseberichtes von Dietrich Gerstner am Montag, 15 Juni 2026 von 19:30 – 21:30 Uhr Segensgemeinde, Kapellenweg 53, 21077 Hamburg.
Seit 59 Jahren prägt die israelische Besatzung den Alltag der Menschen in Ostjerusalem, im Westjordanland und im Gazastreifen. Sowohl die Vereinten Nationen als auch der Internationale Gerichtshof haben wiederholt festgestellt, dass diese Besatzung einen Bruch des Völkerrechts durch den Staat Israel darstellt. Was bedeutet es konkret, unter den Bedingungen der Besatzung zu leben? Wie entsteht trotz aller Widrigkeiten Hoffnung auf Frieden, wie gelingt es, trotz aller Gewalterfahrungen Hass zu überwinden? Wie schaffen es Menschen aus Israel und Palästina gemeinsam für den Frieden zu arbeiten und zu leben - trotz der Gewalterfahrungen auf beiden Seiten? Dietrich Gerstner reiste im Februar / März 2026 für einen Monat ins Westjordanland und nach Israel. An diesem Abend berichtet er von seinen vielfältigen Begegnungen mit der Bevölkerung, Friedensaktivist*innen, Menschenrechtsorganisationen und lokalen Initiativen, die sich unter schwierigen Bedingungen für ein Ende der Besatzung, für Gleichberechtigung und Menschenwürde einsetzen.
Zur Person Dietrich Gerstner: Er ist Theologe und lebt seit 30 Jahren in Hamburg in der Basisgemeinschaft Brot & Rosen gemeinsam mit Geflüchteten und Migrant*innen unter einem Dach. Er engagiert sich unter anderem für die israelisch-palästinensische Organisation Combatants for Peace.