Im Urlaub haben wir eine mehrtägige Wanderung auf dem Heidschnuckenweg gemacht. Das große "H" am Wegesrand gab uns täglich Orientierung, wo der Weg weitergeht. Wir wussten: Wenn wir dem großen "H" folgen, kommen wir an unser Tagesziel und am Ende auch ans Ziel unserer Wanderung. Es gab auch das kleine "h". Das war das Kennzeichen für eine Heideschleife, einen Rundweg. Das ist auch ein schöner Weg und über kurze Abschnitte sind beide Wege sogar identisch, aber langfristig kommen wir damit nicht ans Ziel. Da hilft es nur, wenn wir uns an das große "H" halten.
Auf der Wanderung durch das Leben gibt es die verschiedensten Wegmarkierungen, an denen man sich orientieren kann. Ich orientiere mich dabei am großen "C" für Christus. Wenn ich ihm folge, bin ich auf dem richtigen Weg. Er führt mich sicher ans Ziel meines Lebens. Auf dem Weg des Glaubens geht es - wie bei unserer Wanderung auf dem Heidschnuckenweg - auch mal auf und mal ab. Mal ist es steinig und mühsam, mal gehen wir auf verschlungenen Pfaden, manchmal gibt es etwas langweilige Abschnitte, dann wieder interessante und wunderschöne, wo man nur staunen kann. Es gibt auch sowas wie das kleine "c", eine Art Glaubensschleife. Dabei kann man auch wunderbare Erfahrungen mit Jesus machen, bleibt aber nur eine Zeitlang mit Jesus in Verbindung. Es kommt die nächste Lebensphase, auf der man wieder auf anderen Pfaden geht - und dann ganz woanders landet.
Die gute Nachricht: Wenn man vom großen "H" abgekommen ist, kann man jederzeit umkehren oder auf der Karte nachsehen oder Menschen nach dem Weg fragen. Das gilt auch für den Glauben: Wenn man vom großen "C" abgekommen ist, kann man jederzeit umkehren oder in der Bibel nachsehen oder andere Christen nach dem Weg fragen.
Auf welchem Weg bist Du gerade unterwegs? Welchen Markierungen folgst Du auf der Wanderung durch das Leben? Und was ist eigentlich Dein Ziel dabei?
Gottes Segen wünscht Euch Rena Lewitz